Spendenaufruf Notfall «Jacky»

*** Bitte helft uns Jacky zu retten (25.01.2022) ***

Gestern, kurz nach 17:00 Uhr ist, einem jungen Autofahrer an der Beggingerstrasse in Schleitheim, eine Katz ins Auto gerannt. Der Fahrer hat sofort angehalten, um nach dem Büsi zu sehen. Das arme Tier lag reglos auf der Strasse, blutete aus dem Maul und bewegte sich nicht mehr. Er versucht die Besitzer des vermeintlich toten Büsis zu finden. Nach einiger Zeit erwachte dieses jedoch aus seiner Bewusstlosigkeit. Ein Anwohner kam mit einem Katzentransportkorb zur Hilfe. Zu diesem Zeitpunkt war die Katze jedoch schon wieder auf den Beinen, sodass es den Helfern nicht gelang, sie in den Korb zu verfrachten. Sie rannte auf drei Beinen Richtung Bach, wo Sie sie dann aus den Augen verloren haben.

Ein Anwohner, den ich privat kenne, rief mich an und ich konnte wenige Minuten später vor Ort sein, um beim Suchen zu helfen. Die Suche gestaltete sich äusserst schwierig, da es auf dem Grundstück unzählige Versteckmöglichkeiten gab. Mittlerweile war es dunkel geworden und wir wollten schon aufgeben, als plötzlich eine junge Frau das Büsi im Strahl ihrer Taschenlampe erfasste. Ich versuchte mich ihr mit dem Fangnetz langsam zu nähern, aber das offensichtlich schwer verletzte und verstörte Büsi, flüchtete erneut. In Panik rannte sie die steile Böschung hinunter und überquerte den Bach. Auch wir wechselten die Uferseite. In ihrer Verzweiflung sprang die Katze erneut in den Bach, schwamm stromabwärts unter einer Brücke hindurch und rettete sich völlig erschöpft auf eine Sandbank am rechten Ufer.

Nun liess ich mir mehr Zeit, rutschte auf dem Hosenboden die steile Böschung hinunter, um sie nicht nochmals aufzuschrecken. Ich kam bis ca. 1 ½ Meter an sie heran. Als ich das Netz langsam nach ihr ausstreckte, mobilisierte sie ein letztes Mal all ihre Kräfte, schwamm stromaufwärts und verschwand unter dem ausgespülten Ufer.

Ich konnte sie mit meiner Taschenlampe lokalisieren und wusste, dass sie jetzt in der Falle sass. Uns trennten nur noch drei Meter Bach. Ohne zu zögern, watete ich durch das immer tiefer werdende eiskalte Wasser und konnte so die Katze tatsächlich mit dem Netz aus ihrer Höhle fischen. Mit tatkräftiger Unterstützung der beiden Helfer verfrachteten wir das nasse Bündel in den Transportkorb und machen uns an den nicht ganz einfachen Aufstieg. Mit vereinten Kräften haben wir es jedoch geschafft und ich machte mich bald darauf auf den Weg in die Tierklinik Rhenus.

Erste Untersuchungen zeigten einen gebrochenen Unterkiefer, Unterkühlung von dem nicht ganz freiwilligen Bad, eine erschwerte Atmung sowie diverse Prellungen und Schürfungen. Die Nacht hat Jacky den Umständen entsprechend gut überstanden. Heute Morgen wird sie unter Narkose nochmals gründlich durchgecheckt und anschliessend operiert.

Jacky lebt seit Jahren auf einem Bauernhof in der Nähe und ist nicht zutraulich.

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Die Tierarztkosten
für «Jacky» belaufen sich bis jetzt
auf
1‘139.50 CHF

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Update: 25.01.2022

Facebook Update 02 (31.01.2022)
*** Happy End ***
Jacky ist zurück – Update 02 (31.01.2022)
Noch etwas eingerostet von einer Woche Boxenruhe, aber überglücklich, hat sich Jacky sofort wieder zurechtgefunden :-)
Viel Glück «JACKY»
https://www.facebook.com/katzenhaus.schaffhausen/videos/981502622454129/

Facebook Update 01 (29.01.2022)
https://www.facebook.com/katzenhaus.schaffhausen/posts/2987816404801427?locale=de_DE

    Wir finden, nach all diesen Strapazen hat sie es mehr als verdient, dass ihr geholfen wird, wieder gesund zu werden, sodass sie noch viele Jahre in Freiheit verbringen kann.

    Danke.

    Katzenhaus Schaffhausen: T +41 52 625 79 44 

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    Für finanzielle Unterstützung sind wir immer von Herzen dankbar.

    Wer hilft uns dabei «Jacky» zu retten?
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    >>> Postkonto: 82-1745-7
    
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